Montag, 18. April 2011

Ein später Nachschlag

Vor Kurzem erst wurde ich durch die Mail eines Lesers darauf aufmerksam gemacht, dass die Deleted Scenes zum »Tag der Messer« noch gar nicht online sind. Das hatte ich tatsächlich ganz vergessen ... und habe es jetzt nachgeholt!
  Unter www.romanecke.de/messer findet man nun mit einiger Verspätung auch die Szenen, die es nicht ins Buch geschafft haben. Ein Download als epub oder pdf ist auch möglich. Ich wünsche allen, die bisher darauf gewartet haben, viel Spaß beim lesen.

Freitag, 22. Oktober 2010

Halloween-Lesung

Am Sonntag, dem 31.10.2010 lese ich gemeinsam mit Linda Budinger und Joachim Hiltrop in der Stadtbücherei Monheim. Der Eintritt ist frei, es gibt ein kleines Buffet und die ein oder andere Geistergeschichte kann man wohl auch erwarten ;-)
Um 17:30 Uhr geht's los, und wer Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen.

Eine Ankündigung und auch die Anschrift der Bücherei findet
man unter: www.monheim.de/aktuelles/terminkalender

Möge der große Kürbis euch alle hingeleiten ...

Sonntag, 10. Oktober 2010

Besser zu spät als nie ...

Endlich ist es soweit: Ich habe die abschließende Homepage zum Roman "Lichtbringer" online. Unter www.romanecke.de/lichtbringer/index.html findet man nun Infos zum Buch, zum Autor und vor allem fast 200 Seiten Deleted Scenes. Hat war gedauert, aber dafür kommt auch einiges zusammen ...

Was die Deleted Scenes betrifft: Im Gegensatz zu Filmen werden bei Büchern ja nicht gerade die Action-Szenen geschnitten. Es geht also eher ruhiger zu, Erklärungen, Hintergründe und Infos zum Innenleben der Figuren. Spoiler sind natürlich auch dabei - man sollte also erst lesen, wenn man auch den Roman schon so weit kennt.
Aber allen, die bei der Seite vorbeischauen, wünsche ich viel Spaß beim Stöbern!

Montag, 12. Juli 2010

Endlich Ferien ...

Klingt seltsam, nachdem ich gerade in den letzten Monaten immerzu durch die Gegend gereist bin. Aber tatsächlich hatte ich da immer meine Arbeit dabei - namentlich eine Übersetzung, die ich eigentlich schon Ende April fertig haben wollte, die mich aber getreulich noch überallhin begleitet hat :-(
  Die gute Nachricht: Mitte letzter Woche habe ich sie abgegeben, und nach dem sehr stressigen letzten Halbjahr fühle ich mich jetzt endlich sehr entspannt. Keine drängenden Termine mehr ... wenn auch immer noch genug zu tun.
  Ich habe mir nach der Abgabe erst mal vier computerfreie Tage gegönnt, was sozusagen meine Ferien für dieses Jahr waren. Jetzt werde ich mich allmählich dranbegeben, den ganzen Kleinkram aufzuarbeiten, der in den letzten Monaten liegen geblieben ist. Die Homepages zu meinen Büchern, beispielsweise. Und ich werde schon mal in meine nächsten, anstehenden Aufträge und Projekte einsteigen. Aber, wie gesagt, die knappen Termine liegen erst mal hinter mir, und so kann ich jetzt wenigstens halbwegs entspannt in die heiße Phase des Sommers gehen ...

Mittwoch, 9. Juni 2010

Die Renten-Sparlüge?

Ein Punkt des anstehenden Sparprogramms müsste mir noch erklärt werden. Denn entweder verstehe ich da etwas profund falsch, oder das Wichtigste dazu wurde bisher in keinem mir bekannten Medienbericht richtig dargestellt. Und damit meine ich die Streichung der Rentenversicherung für Hartz-IV-Empfänger.


Die Fakten: Der Staat will nicht mehr die Mindestbeiträge für die Rentenversicherung für Hartz-IVler übernehmen. In allen Zeitungen und Berichten, die ich bisher dazu gelesen habe, wurde diese Maßnahme als Belastung von Hartz-IV-Empfängern dargestellt, die deswegen ja irgendwann weniger Rente bekommen.
  Das wäre dann korrekt, wenn unser Rentensystem ein großes Sparschwein wäre: Man zahlt die Beiträge ein, die werden gesammelt und irgendwann kriegt man von den gesammelten Beiträgen seine Rente ausbezahlt.
  Tatsächlich aber ist unser Rentensystem ein Umlagesystem: Was jetzt von den Erwerbstätigen (und bisher auch vom Staat für die Hartz-IVler) eingezahlt wird, wird sofort an die gegenwärtigen Rentner ausbezahlt. Nichts von dem eingezahlten Geld wird für diejenigen zurückgelegt, die irgendwann daraus einen Rentenanspruch ableiten.
  Die Konsequenzen in Bezug auf die genannte Sparmaßnahme sind gravierend und sollten eigentlich einen ganz anderen Punkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, als bisher überall zu lesen war. Klar, kürzt man den Rentenzuschuss für Hartz-IVler, kriegen die weniger Rente. In 20 Jahren oder so. Vielleicht - denn viele, die heute Hartz IV beziehen, dürften mit ihrer Rente ohnehin nicht über den Grundsicherungsbetrag kommen, und damit ist für diesen Personenkreis die Rentenkürzung auch ziemlich egal. Auf gut Deutsch gesagt: Wann und wie sehr und wie viele Hartz-IVler irgendwann mal, wenn sie Rentner werden, von dieser Kürzung betroffen sind, das steht erst mal in den Sternen.
  Was allerdings sofort passiert: Das Geld, was der Staat bisher für alle Hartz-IVler in die Rentenkasse einbezahlt, das fehlt. Es fehlt sofort. Und, wie oben festgestellt: Das Geld in der Rentenkasse wird ja nicht erst mal beiseitegelegt, sondern davon werden die jetzigen Renten bezahlt. Und an den Ansprüchen der derzeitigen Rentner ändert sich nichts, egal was mit den Ansprüchen der Hartz-IV-Empfänger in Zukunft passieren wird.
  Also, auf den Punkt gebracht, wenn ich mir diese Regelung in den Sparbeschlüssen ansehe, dann sehe ich nicht in erster Linie eine Belastung für Hartz-IV-Empfänger durch in Zukunft geringere Renten. Ich sehe jetzt sofort weniger Einnahmen für die Rentenkasse bei jetzt sofort unveränderten Ausgaben.


Seltsamerweise habe ich davon bisher noch in keinem Pressebericht gelesen. Wenn ich das richtig sehe, dann führt nämlich die Kürzung des Rentenzuschusses für Hartz-IVler zuallererst in absehbarer Zeit zu einer Erhöhung des Rentenbeitrags für normale Versicherungspflichtige. Denn irgendwo muss die Rentenkasse das Geld, das sie immer noch ausgibt, und das der Staat ihr nicht mehr gibt, ja herholen. Und damit wäre dieser Teil der Sparmaßnahme nicht vor allem eine Belastung für Hartz-IV-Empfänger, wie überall dargestellt, sondern insbesondere für den ganzen Kreis der normalen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
  Oder die Bundesregierung gleicht die Lücken durch einen höheren Steuerzuschuss aus - dann aber würde der Staat durch diesen Punkt des Sparprogramms gar nichts sparen, sondern die Transferleistung nur vom einen Ort zum Nächsten verlagern.
  Also, meine Frage jetzt, wenn sie jemand beantworten kann: Hat da tatsächlich alle Welt etwas übersehen und schlichtweg vergessen, dass die Rente ein Umlagesystem ist, und wird darum überall eine Sparmaßnahme fälschlich als auf Hartz-IV-Empfänger begrenzt verkauft, die tatsächlich vor allem den werktätigen Normalbürger treffen wird? Ist diese Kürzung nichts weiter als eine erste Billardkugel, die über das nächste Rentenkassendefizit automatisch die nächste Beitragserhöhung anstößt, die man auf diese Weise unauffällig an den normalen Durchschnittswähler weiterleiten kann, ohne dass er sie noch als den ihm abverlangten Teil des Sparprogramms erkennt? Oder übersehe ich etwas und es ist tatsächlich so, dass da echtes Geld gespart werden kann und nur die Hartz-IV-Empfänger das als Rentner zurückbezahlen sollen?

Freitag, 4. Juni 2010

The T-Rex way to success

Ratgeber- und Coaching-Literatur findet ja immer ihre Abnehmer. Aber, mal im Ernst: Warum sollte man Tipps von Typen anhören, die so aussehen, als hätte man sie in ihrem Anzug mitgebügelt? Oder von Schmalspur-Esoterikern, die glauben, eine Erkenntnis würde dadurch wahrer, dass man sie nur oft genug wiederholt?
  Nein, wer Erfolg haben will, der sollte vom Besten lernen. Und was wäre ein beeindruckenderes Vorbild als der Tyrannosaurus Rex? Im Folgenden habe ich für Sie darum die Erfolgrezepte des T-Rex zusammengestellt, die unweigerlich den Drive für eine rasante Karriere geben:


1. Immer Rumbrüllen und Zähnezeigen - damit macht man am besten deutlich, wer das Alphatier ist oder zumindest sein sollte.
2. Treten sie entschlossen auf, den Kopf immer nach vorne gereckt, und walzen Sie jeden nieder, der Ihnen im Weg ist.
3. Denken Sie daran, dass Ihr Schwanz Ihnen das Gleichgewicht verleiht - also, immer hoch erhoben und beweglich halten.
4. Betreten sie keinen Raum keine Lichtung ohne das donnernde, streitlustige Brüllen, das Ihre Kontrahenten vor Schreck erstarren lässt.
5. Wenn sich in Ihrer Gegenwart jemand bewegt, ist er BEUTE. Zerreißen Sie ihn!
6. Wenn jemand sich von Ihnen abwendet, ihnen ausweicht oder sich vor Ihnen versteckt, ist er BEUTE. Zerreißen Sie ihn!
7. Wenn jemand in Ihrer Gegenwart das Maul aufreißt, ist er ein RIVALE! Zerreißen Sie ihn - wenn er kleiner ist als Sie.
8. Halten Sie sich stets in der Nähe großer Tiere. Wenn diese straucheln, sind sie BESONDERS FETTE BEUTE! Sichern Sie sich dann die fettesten Filetstücke, aber warten Sie, bis ein anderer sich vorher vergewissert hat, dass das große Tier tatsächlich gestürzt und wehrlos ist. Denken Sie daran: Der große T-Rex kann sich Gelassenheit erlauben und die kleineren Aasfresser später immer noch vertreiben.
9. Scheißen Sie auf kleinere Tiere.
10. Setzen Sie Duftmarken, vor allem in der Nähe von Rivalen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, denen ans Bein zu pissen.
11. Hüten Sie sich vor echter Arbeit! Damit erreichen Sie nichts, was Sie nicht durch dominantes Auftreten und ein blitzendes Lächeln besser erreichen könnten. Deshalb eignen Ihre dünnen Ärmchen sich auch nur zur Zahnpflege und zum Krawattenbinden.


Der T-Rex ist ausgestorben. Aber seine Lebensregeln sind so einfach, dass auch Sie ihnen folgen können. Also, machen Sie T-Rex stolz und erreichen Sie Ihre Ziele. Und vergessen Sie auch nicht:


12. Wenn jemand Einwände gegen diese Ihre stolzen Verhaltensweisen hat, so ist er ein Fressfeind. Suchen Sie schleunigst das Weite und lassen Sie sich nicht auf eine Beißerei mit ihm ein. Suchen Sie sich stattdessen ein paar Artgenosse, und mit denen kehren Sie zurück und hetzen den Frechling. Schnappen Sie mit Zähnen und Klauen nach ihm und bringen Sie ihn gemeinsam zu Fall, und dann zerreißen Sie ihn. Das wiederholen Sie so lange, bis niemand mehr da ist, der ihre Verhaltensweise in Frage zu stellen wagt. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass in Ihrem Lebensraum bald nur noch T-Rex und Beute zu finden sind und niemand mehr, der für einen schädlichen Klimawandel sorgen könnte.
  Denn der "T-Rex way to sucess" hat für jede Schwierigkeit die richtige Lösung parat.

Sonntag, 23. Mai 2010

Lichtbringer erschienen ... irgendwie

Wenn ich mich in letzter Zeit hier nicht melde, liegt das nicht daran, dass ich in der Türkei keine Internetanbindung hätte (so gut diese Ausrede auch wäre). Es ist auch nicht so, dass ich gar nichts zu berichten hätte - vielmehr habe ich einfach zu viel Arbeit mitgenommen und damit alle Hände voll zu tun.
Und immerhin ist das ja auch kein Urlaubserlebnisblog, und die ein oder andere Anekdote, die ich in letzter Zeit zu erzählen gehabt hätte, hat auch nichts mit Literatur zu tun, weswegen dem Blog zumindest nichts Gehaltvolles verloren geht.

Im weitesten Sinne mit Literatur zu tun hat allerdings eine Meldung, die mich aus der Heimat erreicht: Dort sind wohl die Belegexemplare für "Lichtbringer" inzwischen eingetroffen - den dritten Roman aus der Geschichte der "Finstervölker", über den ich unten im Blog schon mehr geschrieben habe. Und oben mehr schreiben werde, wenn ich zurück bin.
Wie auch immer: Da mich die Belegexemplare selten erreichen, bevor das Buch auch an den Handel ausgeliefert wird, kann man wohl davon ausgehen, dass der Roman jetzt erhältlich ist oder in allernächster Zeit erhältlich sein wird. Bei Amazon seh ich noch nichts, aber vielleicht liegt er anderswo ja schon rum ;-)
Ich bin jedenfalls auch schon gespannt, wenn ich das Buch zu sehen bekomme ...