Mittwoch, 17. Juni 2009

Neues von den Gefährten

Endlich habe ich es geschafft - ein entscheidendes Update für die Homepage meines Romans "Gefährten des Zwielichts" ist hochgeladen. Jetzt ist beinahe alles fertig. Nur ein paar zusätzliche Szenen fehlen noch, und die Ergänzung meiner Biographie habe ich übersehen ... Ich bin nun mal so schüchtern :-(
  Wer mal nachsehen möchte: Unter www.romanecke.de/zwielicht findet ihr jetzt die Landkarte zum Roman, eine Leseprobe, jede Menge Deleted Scenes und ein Textschnipsel-Quiz, bei dem man handsignierte Exemplare vom "Tag der Messer" gewinnen kann.
  "Der Tag der Messer" ist übrigens die Fortsetzung der "Gefährten des Zwielichts". Das schien mir als Preis sinnvoller zu sein als die "Gefährten" selbst, die man für das Quiz ja schon kennen sollte ;-)

Kommentare:

Feenfeuer hat gesagt…

Wow! Ich finde es absolut löblich das du die rausgelassenen Szenen auf der Seite veröffentlichst!
Da gibt es ja richtig was zu entdecken... ich bin begeistert!

Lomax hat gesagt…

Ich denke mal, diese weggelassenen Szenen sind nicht grad die spannendsten im Roman ... hoffe ich. Aber dafür sind es viele ;-)

Feenfeuer hat gesagt…

Nein, die spannensten sind es nicht, da stimme ich deiner Einschätzung zu.
Jedoch vervollständigen sie den Roman in gewisser Art, sie geben ein paar deiner weiteren Gedanken und Ideen preis. Ich empfinde sie als eine Art "i Tüppfelchen" zu dem Buch.
Gefällt mir einfach das du sie veröffentlichst, das machen nicht viele, eher fast niemand.

Obwohl es an dieser Stelle jetzt ein wenig unpassend ist, muss ich dir doch sagen (und ich muss das einfach mal loswerden, weil es mich immer noch nicht in Ruhe lässt) das ich dir das Schicksal einer gewissen Figur immer noch übel nehme. Wie konntest du nur?! Ich musste den Satz dreimal lesen um sicherzugehen das ich ihn richtig verstanden habe. Es geht um Baskon und seine Reaktion auf...

So, nun wünsche ich ein schönes Wochenende!

Lomax hat gesagt…

"Wie konntest du nur" - auf diesen Vorwurf gibt es sogar drei Antworten:

1. Ich war's nicht. Baskon war's.¹
2. Man kann kaum alle dramaturgischen Gründe aufzählen, warum an genau dieser Stelle genau das geschehen musste.²
3. Das tut mir viel mehr weh als dir.³


¹Für diesen Roman gilt der Grundsatz: Baskon ist immer an allem Schuld. Es ist praktisch, einen Sündenbock zu haben.
²Schon die Tatsache, dass dir das Schicksal der Figur keine Ruhe lässt, zeigt ja, dass die Szene eine emotioniale Wirkung hatte - und wie könnte ein Autor die Gelegenheit zum Emotionalisieren ungenutzt vorüberziehen lassen? Außerdem markiert das Ereignis einen Wendepunkt von "heiter" zu "ernst", und es zerschlägt Sicherheiten beim Leser, indem es deutlich macht, dass keine Figur im Roman sicher ist und /alles/ passieren kann. Und dann gibt es ja immer noch Leute, die den Roman langweilig finden - da braucht das Buch dann und wann ein paar Schocker, um auch diese Leser zwischendurch wieder aufzuwecken ...
³Immerhin habe ich als Autor die Figuren noch besser kennengelernt als die Leser und Dinge von ihnen erfahren, die ich im Buch gar nicht alle unterbringen konnte. Bei allem, was passiert, ist es also so, als würde es guten Freunden widerfahren :-(. Aber manchmal muss man Opfer bringen, um dem großen Ganzen zu dienen ...

Feenfeuer hat gesagt…

"...markiert das Ereignis einen Wendepunkt von "heiter" zu "ernst", und es zerschlägt Sicherheiten beim Leser, indem es deutlich macht, dass keine Figur im Roman sicher ist und /alles/ passieren kann."
Da kann ich nur zustimmen, insbesondere was die Sicherheit des Lesers angeht. Die geht ab der Stelle nämlich wirklich flöten. Man hatte gerade den ersten leichten Schock, der bei der einleitenden Gnomenerkundung entstanden ist, verdaut und es sich gedanklich gemütlich eingerichtet. Aber Pustekuchen, dank dem Wardu! (Der übrigens excellent gelungen ist)

Was Punkt 3 angeht kann, mag, will, darf ich gar nicht widersprechen und würde auch nie auf die Idee kommen.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!